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Liebe Tierfreunde,
am Samstag abend kam ein Hilferuf aus einem kleinen Ort bei Betzdorf, ein kleines unschuldiges Katzenkind wurde klapperdürr, mit starken Lungengeräuschen und vereiterten Augen und Nase aufgefunden. Für dieses Katzenkind kam jede Hilfe zu spät. Die besorgten Finder gaben dem kleinen Lebewesen in Not noch eine letzte Mahlzeit, bevor es von dieser Welt ging.
Aufgeregt wurde uns weiter berichtet, dass in dem Ort schon Tiere vergiftet wurden oder Anwohner Dornen auslegen, um unseren Mitgeschöpfen zu schaden. Wir möchten nicht wegschauen, dass haben schon zuviele vor uns getan! Wir möchten gerne helfen, unsere Aufnahmekapazitäten, Finanzen sind erschöpft.
Rund 40 Katzen haben sich dort angesiedelt und warten auf verantwortliche Menschen, die ihnen helfen ein artgerechtes Katzenleben zu kennenzulernen. Die Tiere müssen dringend kastriert, gekennzeichnet und von äußeren und inneren Parasiten befreit werden. Optimal wäre, wenn auch einzelne Kleingruppen eine neue verantwortliche Heimat fänden.
Zur Eingewöhnung/Umsiedlung in eine neue Heimat benötigen die Tiere eine ausbruchsichere Räumlichkeit, wo sie für rund 4 Wochen eingesperrt versorgt würden. Anschließend würden sie sich sicherlich gegen täglich frisches Futter und Wasser und regelmäßige Wurmkur, als gute Mäusefänger erkenntlich zeigen. Nur gut versorgte Mäusefänger sind gute Mäusefänger! Geschlechtsreife, kranke und teils ausgehungerte Katzen haben weder Ausdauer noch Muse, stundenlang vor einem Mauseloch zu verharren!
Die Tiere kennen allesamt nur Außenfütterung, Leben auf der Straße und in Stallungen und Scheunen. Was sie bisher weniger kennenlernten waren Menschen, die Verantwortung gegenüber ihrem Mitgeschöpf zeigen. Katzen sind Heimtiere, die auf menschliche Hilfe angewiesen sind, wer steht den Tieren bei?
Wer kann helfen?
• Welcher Tierschutzverein hilft bei einer Kastrationsaktion?
gemeldet am 30.9.2008 |