|
Skal, *2006, Autoimmunerkrankung
Skal ist eine Katze, die bislang ein freies Leben in Madrid geführt hat. Sie hatte eine Person, die sie fütterte und sich auch darum kümmerte, dass Skal beizeiten kastriert wurde.
Zwischenzeitlich bekam Skal jedoch Veränderungen an der Nase, so dass die Frau sie nun zu ANAA brachte. Dort dacht man zuerst an Krebs, der ja bei der Sonneneinwirkung speziell rosa Nasen sehr schnell befällt. Es wurde eine Gewebeprobe entnommen und an ein Labor geschickt. Erfreulicherweise handelt es sich nicht um Krebs, sondern eine Autoimmun-erkrankung, die auf jeden Fall behandelt werden kann und muss, aber nun gibt es ein anderes Problem: Skal ist im Tierheim total verstört, man kommt kaum an sie dran. Zwar kann man sie auf dem Kopf streicheln, aber sie beginnt sofort zu fauchen und ist absolut unzugänglich, ist mit der Situation in der Quarantänebox absolut überfordert.
Skal wurde bereits FeLV und FIV negativ getestet, sie ist Tollwut geimpft sowie gechipt und kastriert. Eine Impfung gg. Katzenschnupfen, - seuche und FelV ist noch nicht erfolgt, da sie so gestresst ist und man kein Risiko eingehen möchte.
Bitte, wer gibt Skal eine Chance? Bevorzugt suchen wir für sie ein Zuhause in Wohnungshaltung mit gesichertem Balkon, damit auch die evtl. lebenslange notwendige Medikamentengabe pünktlich gegeben ist. Leider kann man zur Zeit keine Prognose abgeben, wie lange Medikamente notwendig sind, dieses kann jedoch auch lebenslang notwendig sein. Da an Skal im Moment kaum ein Herankommen ohne Zwang, was ja zu neuen Konflikten führt, möglich ist, kann man auch nicht sagen, ob und wie die Medis anschlagen werden. Sie hat aktuell erstmal ein Langzeit-Antibiotikum bekommen sowie eine Cortisonsalbe für die Nase....
Wir möchten noch darauf hinweisen, dass wir im Interesse unserer Katzen immer die beste und schnellste Möglichkeit suchen, ihr neues Zuhause zu erreichen, da aber nicht alle dt. Flughäfen angeflogen werden, setzen wir auch die Bereitschaft, eine weitere Strecke zu fahren, voraus.
Kontakt:
gemeldet am 09.03.2011 |